Lieber Klasse statt Masse – so wird’s was mit dem perfekten Barbecue

An warmen Sommerabenden mit Freunden oder der Familie zusammensitzen, das herrliche Wetter genießen und Köstlichkeiten auf dem Grill zubereiten – was gibt es Schöneres?
Grillgenuss und gesunde Ernährung schließen sich dabei keineswegs aus. Grillen ist sogar eine besonders schonende Zubereitungsart, da kein zusätzliches Fett nötig ist.
Entscheidend ist nur, was auf den Grill kommt – und wie.

Beste Qualität statt Unmengen an Steaks und Würstchen, das ist wohl die wichtigste Grundregel.
Greifen Sie lieber zu hochwertigem Fleisch statt zu Billigsteaks aus der Kühltheke.
So tun Sie nicht nur Ihrem Körper etwas Gutes, sondern auch der artgerechten Tierhaltung, wie wir sie auf unserem Bader Biohof leben.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 300 Gramm Fleisch pro Woche für Erwachsene mit niedrigem Kalorienbedarf – für einen gesunden Grillabend reichen etwa 150 Gramm pro Person.
So versorgen Sie Ihren Körper mit allen wichtigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, ohne zu übertreiben.

 

Es muss nicht immer Fleisch sein

Auch für Vegetarier und Veganer gibt es heute unzählige köstliche Grillrezepte.
Mit etwas Fantasie und der richtigen Zubereitung wird der Grillabend auf der Terrasse zu einem unbeschwerten und gesunden Vergnügen – ganz ohne Fleisch.

 

Nur mageres Fleisch ist gesund? – Stimmt nicht!

Viele greifen der Figur zuliebe zu möglichst magerem Fleisch, doch Fett ist Geschmacksträger – und bei Wagyu‑Fleisch sogar ausgesprochen gesund.
Es enthält einen hohen Anteil an Omega‑3‑, Omega‑6‑ und einfach ungesättigten Fettsäuren, die Herz und Kreislauf stärken.
Ein Gramm Eiweiß liefert übrigens fast so viel Kalorien wie ein Gramm Fett – daher ist mager nicht automatisch kalorienärmer.

 

Wussten Sie eigentlich, dass …

… beim Grillen die Nährstoffe im Fleisch meist besser erhalten bleiben als beim Braten oder Schmoren?
Wichtig ist, das Fleisch nicht zu lange zu grillen: Lieber kurz und heiß, statt ewig und trocken.
Je dicker das Stück, desto länger darf es garen. Schwein und Geflügel sollten gut durchgegart sein, Rind oder Lamm dagegen dürfen innen ruhig rosa oder leicht blutig bleiben.
Angebrannte Stellen sollten komplett entfernt werden – nicht nur abgekratzt.

 

Abwechslung auf dem Grill

Warum immer nur Würstchen oder Koteletts?
Wie wäre es zur Abwechslung mit feinem Wagyu‑Fleisch?
Es ist zart, fein marmoriert und bleibt auch auf dem Grill butterweich.
Beim Würzen genügt eine Prise Salz und Pfeffer, denn Wagyu hat von Natur aus einen intensiveren Geschmack.
Ideal ist eine Kerntemperatur von etwa 63 °C.

Tipp: Fleischstücke nie direkt über die Flammen legen – das Fett tropft und kann verbrennen.

 

Wachteln am Spieß

Eine fürstliche Delikatesse sind Wachteln vom Grill.
Das zarte Fleisch der kleinsten Hühnervögel ist perfekt für Feinschmecker.
Ob gefüllt oder naturbelassen, wichtig ist eine indirekte, langsam gesteigerte Hitze.
Die Grillzeit beträgt mehr als eine Stunde – und bitte nicht vergessen:
Vorher verschnüren und Flügel fixieren, damit nichts verbrennt.

 

Frisch aus dem Wald auf den Teller

Auch Wild eignet sich hervorragend zum Grillen.
Besonders Damwildfleisch vom Bader Biohof ist fettarm, eiweißreich und zart im Geschmack.
Es stammt aus heimischen Wäldern, ist nachhaltig und regional.
Dank des feinen Aromas braucht es nur wenig Gewürz.

 

Tapas – kleine Leckereien vom Grill

Kleine Happen, großer Geschmack: Tapas vom Grill (besser bekannt als „a la Plancha“) bringen mediterranes Feeling auf die Terrasse.
Ob mit Speck umwickeltes Fleisch, Fisch oder vegetarische Häppchen – hier ist für jeden etwas dabei.
Dazu brauchen Sie eine Plancha (Grillplatte), die auf den Grill gelegt wird.
Tapas passen perfekt zu Bier oder Wein – der ideale Start in die Grillsaison!

 

Grillspaß für besondere Gäste

Auch Vegetarier und Veganer können Grillaromen genießen!
Probieren Sie Halloumi oder Feta‑gefüllte Champignons, Zucchini, Gemüsespieße oder gegrillte Kochbananen.
Für Kinder sind Stockbrot, Gemüsespieße oder Erdbeer‑Marshmallow‑Spieße ein Hit.

 

Reingelegt – die richtige Marinade und Würze

Wer sein Grillgut mariniert, gibt ihm extra Geschmack und Saftigkeit.
Ob exotisch, klassisch oder würzig – erlaubt ist, was schmeckt.
Selbstgemachte Marinaden sind immer am besten – und gar nicht schwer herzustellen.

 

Drei Grundzutaten für die perfekte Marinade

Eine Marinade besteht aus nur drei Basiselementen:

  1. Säure – etwa Zitronensaft, Essig, Wein oder Buttermilch (zum Einziehen der Aromen)
  2. Öl – damit das Fleisch saftig bleibt
  3. Gewürze – je nach Geschmack

Auch eine trockene Gewürzpaste (Gewürzrub) kann verwendet werden. Vor dem Grillen das Fleisch leicht mit Öl einpinseln.

 

Vorher oder nachher würzen?

Die große Grundsatzfrage: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Würzen?
Vorher würzen – die Aromen ziehen besser ein, gehen aber durch die Hitze leicht verloren.
Nachher würzen – mehr Aroma, aber weniger Einfluss aufs innere Fleisch.
Probieren Sie beides aus und finden Ihre persönlich perfekte Variante – denn am Grill entscheidet der Geschmack!

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